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Sind Interim Manager für KMU’s ihr Geld wert?

Interim Management | 2 Minute(n) zum Lesen

Interim Management ist eine sinnvolle Massnahme, um personelle Engpässe abzufedern oder gezielt Know-how beizuziehen. Neben den typischen Einsatzgebieten eines Interim Managers wie Überbrückung von kurzfristigen Vakanzen im Management, Navigieren durch Krisen und Umstrukturierungen übernehmen sie nahezu alle Funktionsbereiche in Unternehmen. Idealerweise haben sie heute auch Leistungsnachweise als Digitalisierungsexperten und Change Manager. In der Region D-A-CH gibt es rund 25‘000 Interim Manager.

Im Gegensatz zu klassischen Consultants gelten Interim Manager als umsetzungsstark. Ausserdem besitzen sie zumeist Weisungsbefugnis. Denn es gilt nicht nur, einige Powerpoint-Folien zu erarbeiten, sondern die Erkenntnisse einer Analyse im Unternehmen nachhaltig und schnell zu implementieren. Für diesen Job ist nicht jeder geeignet. „Interimisten sind eine eigene Spezies“, sagt Johannes Becker, Director beim Personalberater Hays. „Man muss viel Selbstvertrauen und ein überdurchschnittliches Fach- und Methodenwissen mitbringen, um in dem Job erfolgreich zu sein.“

„Überzeugte Interim Manager suchen bewusst nicht die Beständigkeit einer festen Anstellung. Wir sind wie „Söldner“, sagt Christoph Kalt, Gründer und Inhaber der CREAPROCESS AG. „Ich will mich gar nicht binden, ich bin eine Episode in einem Unternehmen – und so soll es auch bleiben. Dennoch kann es vorkommen, dass aus zeitlich kurz geplanten Mandaten plötzlich Projekte von ein bis zwei Jahren werden. Derzeit werden Manager gesucht, die Erfahrungen in Digitalisierungsprojekten haben. Ideal ist der Mix von Erfahrung in General Management und neuestem Wissen in der Technologie, gepaart mit gesundem Menschenverstand. Personen, die eine digitale Transformation begleiten können, sind im Moment besonders gefragt und nicht einfach zu finden. Gesucht sind strategische Lenker mit Weitblick, um das Unternehmen profitabel für die Zukunft zu machen. In der derzeitige Personalmarktsituation können externe Manager mit einem Tagessatz von 0,7 bis 2,5 Prozent eines Jahresgehalts für eine vergleichbare Position rechnen. Der Tagessatz hängt von der Qualifikation des Managers, dem Stellenwert seiner Aufgaben und der Grösse des beauftragenden Unternehmens ab. Mit zunehmender Tendenz werden auch erfolgsabhängige Honorare oder Komponenten vereinbart.“

In den nächsten Beiträgen wird aufgezeigt, welche Ergebnisse Christoph Kalt in Interims-Projekten erbracht hat. Er konnte börsenkotierten Unternehmen, grösseren mittelständischen Unternehmen aber auch KMU’s als Innovator, „Feuerwehrmann“ oder Prozessoptimierer in vielen Fällen nachhaltig helfen.


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