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Erfolg im Wandel - Um was es wirklich geht (Teil 2)

Digitalisierung | 2 Minute(n) zum Lesen

Wir lesen, hören, sprechen - oder diskutieren täglich in irgendeiner Form über den digitalen Wandel. Fest steht, die Digitalisierung macht vor keiner Branche halt und verändert die Kundenbedürfnisse. Für Unternehmen bietet sich die Chance, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Die aktuellen Trends treiben vor allem die Kunden. Sie sollen situationsbezogen, abwechslungsreich und natürlich sofort verfügbar sein. Mehrwert und zusätzliche Dienste werden zu klaren Wettbewerbsvorteilen.
Die Basis für diese Entwicklungen ist der technische Fortschritt: Sensoren, die die Umgebung analysieren, Software, die die verfügbaren Daten verarbeiten, schnelle und zuverlässige Rechner und Infrastruktur (zum Beispiel schnelle Internetverbindungen, preiswerter Speicherplatz) und Softwaresysteme, die alle Suchanfragen, Klicks und Likes ihrer Nutzer erfassen und mittels Algorithmen Interessen und Produktvorschläge ableiten.
Das Wichtigste ist jedoch die Fantasie und Innovationskraft der einzelnen Unternehmen, die aus Daten und Technik neue Produkte und Geschäftsmodelle entwickeln. Die Digitalisierung durchdringt alle Funktionen eines Unternehmens und macht vor keiner Branche halt.


Industrie 4.0 – Trends
• Massenprodukte sind out – individuelle Produkte sind die Zukunft (Personalisierung).

• Heute gekauft und morgen schon veraltet – was wir schon lange Zeit von PCs kennen, gilt heute für viele Produkte und Dienstleistungen. Der Lebenszyklus sank bei vielen Produkten innert zehn Jahren von vier Jahren auf ein Jahr (Innovationen).

• Jetzt bestellen – sofort geliefert. Konsumenten (BtoC) erwarten zum Beispiel die Lieferung der neuen Uhr innerhalb von 24 Stunden, das bestellte Essen sogar innerhalb von wenigen Minuten. Die Unternehmen (BtoB) fordern Lieferungen nicht mehr nur «just in time», sondern zusätzlich «just in sequence» und das unabhängig woher angeliefert wird (Geschwindigkeit und "passgenau").


• Neue Geschäftsmodelle mischen ganze Branchen auf: Facebook ist das weltweit grösste Medienunternehmen – ohne eigenen Content; Uber befördert Personen und Güter – ohne eigene Fahrzeuge; Airbnb ist eine Art Hotelkette – ohne eigene Liegenschaften. Google baut autonome Autos und die Automobilbauer haben riesige Softwareabteilungen (dynamische Marktveränderungen).


• Gekauft wird global. Wer das beste Produkt oder die beste Dienstleistung anbietet, den besten Preis, die beste Qualität und den schnellsten Service anbietet, gewinnt. Und jede schlechte Bewertung im Internet schadet dem Image (Transparenz).


• Bezahlt wird nur, was gebraucht wird (pay per use). Die Konsumenten machen es uns vor: Statt des eigenen Autos bezahlen sie für den Ausflug – das Fahrzeug gehört einem Carsharing-Anbieter. Das können nun auch Unternehmen: Statt eigener Lizenzen und Server wird die Software bedarfsorientiert über einen Browser genutzt (Software as a Service – SaaS).


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