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Erfolg durch Wandel - Neue Wege gehen (Teil 1)

Digitalisierung | 2 Minute(n) zum Lesen

Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht in irgendeiner Form über den digitalen Wandel lesen, hören, sprechen - oder diskutieren. Häufig gehen dabei zwei zentrale Fragestellungen vergessen: Wie ist der Begriff definiert? Und was hat das alles mit mir und meinem Unternehmen zu tun?

Beim digitalen Wandel handelt es sich um kein theoretisches Zukunftsszenario – er hat schon längst begonnen und die Ausgangslage ist für jedes Unternehmen anders, da ihr Reifegrad eine sehr wichtige Rolle spielt.
Vieles in unserem Leben ist zur Routine geworden: Die Bestellung beim Online-Händler, die Fahrt mit Uber oder die mehr oder weniger empathische Fitness-Motivation durch die Gesundheits-Apps. Die aktuellen Trends treiben vor allem die Kunden und die Möglichkeiten scheinen beinahe unbegrenzt und sind aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung immer nur gerade einen Augenblick entfernt. Kunden wollen nicht nur individuelle Produkte, sondern Erlebnisse kaufen. Sie sollen situationsbezogen, abwechslungsreich und natürlich sofort verfügbar sein. Mehrwert und zusätzliche Dienste werden zu klaren Wettbewerbsvorteilen. Die gesellschaftlichen Trends prägen die Geschäftsmodelle und technischen Anforderungen, zum Beispiel Teilen (Shareconomy) und Netzwerken.

Für Unternehmen eröffnen sich daraus zahlreiche Chancen - in Form zusätzlicher Kunden, effizienterer Prozesse oder sogar vollständig neuer Geschäftsmodelle. Gerade weil die Möglichkeiten beinahe unbegrenzt wirken, herrscht auch eine gewisse Unsicherheit bei den Verantwortlichen in den Firmen, wie der digitale Wandel in der Praxis umgesetzt werden kann/soll. Für eine bessere Übersicht unterteilt CREAPROCESS die aus der Digitalisierung erwachsenden Chancen in drei Fragestellungen:

1. Was biete ich an?

Digitalisierung kann auf Ebene der Produkte oder Dienstleistungen stattfinden. Produkte können durch Vernetzung zusätzliche «Fähigkeiten» erhalten oder um online verfügbare Services ergänzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, Kundinnen und Kunden durch Feedback-Optionen in die Produktentwicklung einzubinden.

2. Wie entsteht mein Angebot?

Interne Prozesse können durch die Veränderung (digitale Transformation) deutlich effizienter werden. Die Möglichkeiten reichen von kleinen Softwarelösungen (Apps) bis hin zur vollautomatischen Produktionsanlage, in der Werkstücke mit den verarbeitenden Maschinen kommunizieren (Künstliche Intelligenz).

3. Wie verdiene ich Geld?

Es ist davon auszugehen, dass die Monetarisierung künftig immer mehr über alternative Modelle stattfinden wird: Produkte können, statt gekauft gemietet werden (pro Nutzung oder pro Zeit). Leasing-Modelle kennen wir schon länger, aber die Digitalisierung ermöglicht eine wesentlich detailliertere Erfassung der «Verbrauchs» als bisher (Transparenz, Kostenwahrheit).
Ebenso wichtig werden kostenpflichtige Premium-Services, welche ein Produkt ergänzen. Das heisst, ich kaufe nur was ich gerade benötige/nutze und kann später ausbauen. Während die meisten «produktbegleitenden» Apps heute gratis angeboten werden, werden Sie künftig zur zusätzlichen Einnahmequelle. Voraussetzung dabei wird sein, dass sie dem Kunden einen Mehrwert bieten, der dies rechtfertigt.


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