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Erfolg durch Wandel – Künstliche Intelligenz übernimmt immer mehr Tätigkeiten, sorgen Sie vor!

KI, Digitalisierung | 2 Minute(n) zum Lesen

In meinem letzten Blog habe ich über mögliche Entwicklungen im Bereich Smart Factory berichtet BLOG CREAPROCESS . Künstliche Intelligenz ist eines der grossen Trendthemen und sie begegnet uns gefühlt überall. Sie gilt als die Technologie der Zukunft. Vorerst sind nur einfache Aufgaben von der Automatisierung bedroht. Auf lange Sicht jedoch wird künstliche Intelligenz auch viele andere Aufgaben übernehmen. Was kann das für ihre Arbeit bedeuten?

Ein typisches Beispiel aus dem Support-Bereich einer IT-Abteilung eines grösseren Unternehmens: Computer abgestürzt? Passwort vergessen? Dann können sich die Mitarbeitenden bei Bob melden. Er hilft 365 Tage im Jahr weiter, rund um die Uhr. Denn Bob ist eine Maschine – ein Chatbot. Das Computerprogramm gibt Antworten auf getippte Fragen und hilft bei IT-Problemen weiter.

Bob kann sich weiter entwickeln, also lernen. Kann er eine Frage nicht beantworten, ruft er einen menschlichen Experten und lernt, wie dieser das Problem löst. So wird Bob ständig besser. Bei der Einführung konnte er 23 Prozent der Anfragen richtig einordnen. Sieben Monate später waren es schon 85 Prozent.

Keine Angst vor KI – Mein Tipp: Beschäftigen Sie sich intensiv damit

Sammeln Sie Wissen und lernen Sie KI so gut kennen, wie es für Ihre Arbeit von Nutzen ist. Damit nutzen Sie die Chance, Zusammenhänge und Potenziale zu erkennen.

Sorgen Sie dafür, dass Sie einen kompakten Einblick in die Technologien bekommen, um sich nicht in Details zu verlieren.

Finden Sie Anwendungsfälle und halten Sie Ausschau nach passenden Systemen, um Ihre Arbeit effizienter zu machen.

Denken Sie daran: Künstliche Intelligenz verändert den Blickwinkel auf gesammelte Daten und erweitert die klassischen Informationssysteme. So können KI-Anwendungen manchmal zu Ergebnissen kommen, mit denen niemand rechnete.

Vergessen Sie nicht, es gibt viele Tätigkeiten, die Algorithmen nicht übernehmen können. Es gibt heute keine KI, die menschliche Intelligenz nachbilden kann.


So können Sie sich am Arbeitsmarkt differenzieren

Eignen Sie sich Wissen über Big-Data-Methoden und KI an. Dieses Know-how wird in Managementfunktionen künftig erwartet. Versuchen Sie, einen möglichst handfesten Einblick in die Technologien zu bekommen. Beispiel: Für einen Linienmanager oder Geschäftsführer kann es sich lohnen, einen Programmierkurs zu belegen.

Suchen Sie sich interne Projekte, bei denen Sie Ihr angestammtes Gebiet verlassen müssen. Haben Sie keine Angst davor, Bereichsgrenzen zu überschreiten. Wer in der Lage ist, interdisziplinär besetzte Teams zu leiten, hält die KI auf Distanz. Solche Tätigkeiten können Algorithmen nicht übernehmen.

Bilden Sie sich in Bereichen weiter, die Ihr bisheriges Wissen ergänzen. Analytiker oder Technikprofis sollten kreative Fähigkeiten nachlegen, Managementprofis entsprechend Technik-Know-how. Damit empfehlen Sie sich für Schnittstellenfunktionen, die sich nicht automatisieren lassen.

Quellen:
CREAPROCESS intern
https://ki.adesso.de/de/index.html, Prof Dr. Volker Gruhn
https://mensch-frau-nora.de/, Ingenieurinformatikerin, Stephanie Borgert,
https://www.handelszeitung.ch/management/wie-verhindere-ich-dass-roboter-meinen-job-ubernehmen


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