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Das Projekt PRIVATBEISTAND ist gestartet

Arbeitswelt 4.0, Privatbeistand, Menschen | 2 Minute(n) zum Lesen

Sich wieder mehr für die Gemeinschaft einsetzen

Die Pandemie hat uns mit einem Schlag vor Augen geführt, dass wir die Komplexität der heutigen Zeit absolut nicht mehr im Griff haben.

Wir haben uns nur noch auf kurzfristigen individuellen Gewinn fokussiert. Haben nicht erneuerbare Ressourcen verbraucht und damit auf Kosten unserer und der Zukunft unserer Kinder und Enkel gelebt. Unser Leben haben wir grösstenteils auf Krediten aufgebaut, damit ist nicht nur der finanzielle Aspekt, sondern vor allem wichtige Elemente unserer Existenz, so zum Beispiel gesellschaftliche, ökologische und technologische Fragestellungen gemeint.

Viele Menschen leb(t)en in einer trügerischen Komfortzone, zuoberst in der Bedürfnispyramide, im Kästchen „Selbstverwirklichung“. Die Sicherstellung der Stufen darunter, welche dieses Leben erst ermöglicht, setzen wir aus garantiert voraus, denn viele Menschen kennen es nicht anders. Viele Aufgaben haben wir Dritten oder dem anonymen Staat übertragen. Heute wird uns schmerzlich bewusst, dass dieses Gebäude auf einem sehr wackligen Fundament steht. Wir waren darauf bedacht, dass die Zuleitungen, sprich Versorgung, möglichst kostengünstig waren. Vielfach nahmen wir es auch mit der Kostenwahrheit nicht so genau. Heute merken wir, dass wir dank dieser Philosophie hohe Risiken eingegangen sind. Wichtige Vorräte zur Selbstversorgung fehlen uns im Keller und es bedarf grössten Anstrengungen, um die überhöhten Basisbedürfnisse für unseren Alltag sicherzustellen.

Und wie immer in solchen Situationen rufen wir nach dem Staat. Gerade die Leute, die sonst staatliche Leistungen abbauen wollen, stehen jetzt an vorderster Front. Doch haben wir in den letzten Jahren nicht schon viel von ihm verlangt? Er soll für unser persönliches Wohlbefinden verantwortlich sein, wir verweigern ihm aber die notwendigen Mittel. Viele Aufgaben, die garantieren, dass unsere Grundbedürfnisse wie gesunde Ernährung, Gesundheit, Wohnen, Arbeit und Sicherheit gewährleistet sind, wurden nach dem Prinzip „es muss möglichst günstig sein“ an die billigsten Anbieter vergeben. Entsprechend fehlt es heute an Unternehmen und Personal für viele Aufgaben, die unser Staat in der Krise gewährleisten muss, um auch in sehr schwierigen Zeiten eine gewisse Sicherheit zu bieten.

Hier setzt die Idee ein, dass wir unser Fundament wieder selber stärken müssen. Wir haben in den letzten Jahren Lücken geöffnet, die wieder geschlossen werden müssen, in denen dienstleistungswillige Menschen künftig vermehrt wiedereingesetzt werden sollen.

Ohne den Staat finanziell auszubluten oder Steuern zu erhöhen, sollen Hilfsdienste zur Begleitung von Menschen wieder „neu zugeordnet werden“. Zudem sollten wir den aktuellen Willen zum Zusammenrücken nutzen, um sinnvolle Dienste an der Allgemeinheit wieder als „normales Zusammenleben“ - nicht nur in Krisenzeiten - zu verstehen.

„Wieder mehr wir und weniger ich“. Das Projekt „PRIVATBEISTAND“ der ProSoz GmbH und der CREAPROCESS ist bereits gestartet.


Die Homepage privatbeistand.ch ist in Arbeit.


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